Ich lege die alten Laster ab, die mich von meinem eigenen Leben getrennt haben. Ich erkenne die Wege, auf denen ich mich betäubt habe, und ich lasse sie hinter mir – ohne Rückblick, ohne Ausrede.
Ich trage die Nacht in mir, die mich fast verschluckt hat. Ich erinnere mich an den Moment, an dem ich dachte: „Jetzt ist es vorbei.“ Und ich ehre ihn, weil er mich wach gemacht hat.
Ich gehe meinen Weg als Buddhist mit einem Herzen, das schon zu oft gebrochen war, und gerade deshalb fähig ist, tief zu lieben.
Ich übe Stille, auch wenn mein Inneres schreit. Ich übe Mitgefühl.
Ich übe Wahrheit, auch wenn sie mich entblößt.
Ich begegne meinen Schatten ohne Flucht. Ich begegne meiner Angst ohne Maske. Ich begegne mir selbst mit der Zärtlichkeit, die ich so lange nur anderen gegeben habe.
Ich trage die Menschen in mir, die ich verloren habe. Ich trage die Abschiede, die mich geformt haben. Ich trage die Liebe, die geblieben ist.
Ich wähle Klarheit statt Betäubung. Ich wähle Frieden statt Kampf. Ich wähle Liebe statt Gewohnheit.
Ich gehe achtsam, Schritt für Schritt, und ich werde zu dem Menschen, den ich in mir schon spüre.
Ich bin bereit. Ich gehe. Ich werde.